Glaskörpertrübungen?

Im Laufe des Lebens unterliegt der Glaskörper alterungsbedingten Veränderungen: Es kommt zu einer Verflüssigung und Schrumpfung. Ursprünglich sind die Eiweißbestandteile und Fasern, so fein und gleichmäßig verteilt, dass sie unsichtbar sind. Mit der Zeit trennen sie sich von der Grundsubstanz, in der sie schweben. Diese Strukturen sind dann plötzlich für das eigene Auge sichtbar, besonders gegen hellen Hintergrund, z. B. beim Lesen, oder beim Blick in den Himmel. Oft werden diese Trübungen vom Betroffenen als "fliegende Mücken" beschrieben – so ist der aus dem Französischen stammende Fachausdruck "Mouches volantes"entstanden.